Modulnummer

403

Letzte Aktualisierung
24. Okt. 2019
Vorgaben
ICT-Modulidentifikation
ICT-LBV ####
Modulbezeichnung

Programmabläufe prozedural implementieren (Version WPS)

Fachliteratur
Powershell
Sprache C
Voraussetzungen
Deutsche Sprache
Mathematisches Grundverständnis

Inhalt

Teil 1: Konzept für die Kompetenznachweise (Kompetenzraster)
  • 1.0 Allgemeine Informationen
  • 1.1 Handlungsziel «S»: Strukturen suchen und dokumentieren mit Struktogramm
  • 1.2 Handlungsziel «D»: Datentypen anwenden und dokumentieren
  • 1.3 Handlungsziel «I»: Ablaufstruktur umsetzen & Quellcode ausarbeiten
  • 1.4 Handlungsziel «T»: Debuggen & Testen
Teil 2: Konkrete und verbindliche Vorgaben für die Kompetenznachweise
  • 2.1 Kompetenznachweis Handlungsziel "S": ‹Strukturen suchen und dokumentieren mit Struktogramm›
  • 2.1.1 Niveau S1 und S2 - Dies ist ein eTest
  • 2.1.2 Niveau S3 - Dies ist ein Auftrag
  • 2.1.3 Niveau S4 - Dies ist ein Produkt
  • 2.2 Kompetenznachweis Handlungsziel "D": ‹Datentypen anwenden und dokumentieren›
  • 2.2.1 Niveau D1 und D2 - Dies ist ein eTest
  • 2.2.2 Niveau D3 - Dies ist ein Auftrag
  • 2.2.3 Niveau D4 - Dies ist ein Produkt
  • 2.3 Kompetenznachweis Handlungsziel "I": ‹Ablaufstruktur umsetzen & Quellcode ausarbeiten›
  • 2.3.1 Niveau I1 - Dies ist ein Auftrag
  • 2.3.2 Niveau I2 - Dies ist ein Auftrag
  • 2.3.3 Niveau I3 und I4 - Dies ist ein Produkt
  • 2.4 Kompetenznachweis Handlungsziel "T": ‹Debuggen & Testen›
  • 2.4.1 Niveau T1 - Dies ist ein Auftrag
  • 2.4.2 Niveau T2 - Dies ist ein eTest
  • 2.4.3 Niveau T3 - Dies ist ein Auftrag
  • 2.4.4 Niveau T4 - Dies ist ein Produkt

Teil 1: Konzept für die Kompetenznachweise (Kompetenzraster)

1.0 Allgemeine Informationen

Dieses Modul wird als SOL-Modul unterrichtet. (Selbst-Orientiertes-Lernen). Es müssen dabei verschiedene Kompetenzen erreicht und nachgewiesen werden. Als Grundlage für diese Kompetenznachweise (KN) dient das Kompetenzraster (KR). Ziel ist es, die im KR aufgeführte Kompetenz für die verschiedenen Handlungsziele ausweisen zu können. Die Komplexität der beschriebenen Kompetenzen erhöht sich in ihrer Vollständigkeit und Komplexität von Spalte 1 (Links)  zur Spalte 4 (Rechts). Der einzelne Lernende hat die beschriebenen Kompetenzen im Verlaufe des Moduls nachzuweisen. Bewertet wird grundsätzlich nur die vom Lernenden erbrachte Eigenleistung. Fremde Quellen sind zu kennzeichnen und zu kommentieren.

Für eine Note 4 (Bestanden) sind alle Handlungsziele der beiden ersten Spalten nachzuweisen.

Der persönliche Lernfortschritt und die eingebrachten Nachweise sind in einem Portfolio auf OneDrive zu sammeln, zu strukturieren und dem Dozenten zugänglich zu machen. Die verfügbare Zeit ist mit einem geeigneten Werkzeug vorausschauend zu planen. Reflektieren Sie regelmässsig ihre Arbeit und passen sie bei Planabweichungen durch z.B. Unvorhergesehenes ihr Vorgehen sofort an. Die laufende Planung inkl. den erforderlichen Reflexionen halten Sie in einem Lernjournal auf OneDrive fest.

Hinweis: Im folgenden Kompetenzraster finden sich Abweichungen, gekennzeichnet mit dem Begriff "ADVANCED". Diese zusätzlichen Kompetenzen gelten für Klassen, die schon Programmiererfahrungen mitbringen, wie z.B. die Noser-Young-Professional-Klassen.

Art der Kompetenznachweise

  • eTest = Elektronischer Test (Microsoft Office365 Forms)
  • Auftrag = Auftrag vom Dozenten (gemäss Wortlaut auf dieser Webseite)
  • Produkt = Von der Arbeitsgruppe definierter Auftrag (gemäss auf dieser Webseite formulierten Randbedingungen)
  • Einzelbewertung = Jeder Lernende wird individuell bewertet
  • Tandembewertung = Es wird pro Gruppe ein Produkt eingereicht und auch die Gruppe als Ganzes bewertet

1.1 Handlungsziel «S»: Strukturen suchen und dokumentieren mit Struktogramm

Niveau S1 / Hz1.1 / Note -0.25 Niveau S2 / Hz1.1 / Note 4.0 Niveau S3 / Hz1.2 / Note +0.25 Niveau S4 / Hz1 / Note +0.25
eTest/Einzelbewertung in Lektion 13
Die Kontrollstrukturen Sequenz und alle Selektionsarten können dargestellt und ihre Arbeitsweise erläutert werden.
eTest/Einzelbewertung in Lektion 13
Der Aufbau und die Anwendung aller Iterationsarten1 können dargestellt und ihre Arbeitsweise erläutert werden.
Auftrag/Tandembewertung
Zu einer konkreten Aufgabenstellung werden verschachtelte Kontrollstrukturen erkannt und entsprechend dargestellt.
Produkt/Tandembewertung
Für weitere eigene Aufgabenstellungen werden zusätzlich benötigten Funktionen erkannt und deren Kontrollstrukturen dargestellt.
  • Wozu wird ein Struktogramm eingesetzt?
  • Was bedeuten die einzelnen Symbole (Elemente)?
  • Wie wird der (Programm-/Daten-) Fluss dargestellt? Welches sind die nacheinander auszuführende Anweisungen?
  • Wie werden Verzweigungen (Einseitig, zweiseitig, mehrfach verschachtelt, Fallunterscheidung (mehrfach II)) im Struktogramm dargestellt?
  • Funktionsweise ersichtlich anhand von zwei konkreten Beispielen mit Bedingungen.
  • Wie werden Wiederholungen / Schleifen (fuss-, kopfgesteuerte) im Struktogramm dargestellt?
  • Wie wird ein Struktogramm gezeichnet, wenn irgendwo aus der Mitte eine Wiederholung frühzeitig beendet wird? (Ohne Break/Continue)
  • Wie werden zählende Wiederholungen / Schleifen im Struktogramm dargestellt?
  • Ist eine konkrete, eigene Aufgabenstellung mit mehreren Verschachtelungen der grundlegenden Kontrollstrukturen (S1, S2) im Struktogramm abgebildet / gezeichnet?
  • Kann der Ablauf der Aufgabenstellung korrekt erklärt werden?
  • Funktionsweise ersichtlich anhand von konkreten Beispielen mit Variablen und Bedingungen (<, =, >, ...)
  • Sind Zweck und Darstellung von Abstraktion (Standard-Funktionen) bekannt?
  • Haben die (mind. 2) eigenen, konkreten Aufgabenstellung verschachtelte Strukturen dargestellt?
  • Ist die Aufgabenstellung vorzugsweise mit den andern Kompetenzfeldern D4, I4 und T4 kombiniert?
  • (Struktogramm stimmt mit dem Programmcode überein!)
    Ist die zentrale Logik, der Ablauf der Aufgabenstellung im Struktogramm abgebildet?

1.2 Handlungsziel «D»: Datentypen anwenden und dokumentieren

Niveau D1 / Hz2.1+4.2 / Note -0.25 Niveau D2 / Hz4.3 / Note 4.0 Niveau D3 / Hz2.2 / Note +0.25 Niveau D4 / Hz2 / Note +0.25
eTest/Einzelbewertung in Lektion 17
Konstanten und Variablen können deklariert, vom Benutzer initialisiert und ausgegeben werden. Speicherbedarf und Wertebereich der nummerischen Datentypen kann bestimmt werden.
eTest/Einzelbewertung in Lektion 17
Kennt die Regeln und Auswirkungen (Genauigkeit) von Typenkonversionen. Kann den Gültigkeitsbereich von Variablen bestimmen und ggf. verändern.
Auftrag/Tandembewertung
Für konkrete Aufgabenstellungen werden alle nummerischen Datentypen definiert, richtig eingesetzt und in einer Variablenliste inline kommentiert. ADVANCED: Komplexere Datenstrukturen wie "struct" können definiert, verwendet und auch ausreichend kommentiert werden.
Produkt/Tandembewertung
Für eine eigene Aufgabenstellung werden zusätzlich String-Datentypen definiert, angewendet und dokumentiert. ADVANCED: Anwenden von Aufzählungstypen (enum) und Zeiger und Strukturen mit Zeigern (Pointers).
  • Was ist der Unterschied zwischen Konstanten und Variablen? Wie werden diese definiert (deklariert)?
  • Was bedeuten die Begriffe Deklaration und Initialisierung bei Variablen genau?
  • Wie viel Platz benötigt ein bestimmter Standarddatentyp im Speicher?
  • Welche Datentypen unterstützt ihre eingesetzte Programmiersprache standartmässig?
  • Wie bestimme ich die kleinsten oder grössten Werte, die in einem bestimmten Standarddatentyp noch speicherbar ist?
  • Was verstehen sie unter Typenkonversion (Type-Casting) beim Programmieren?
  • Wozu ist Typenkonversion notwendig? (Beispiel)
  • Welche Regeln werden angewendet bei der praktischen Typenkonversion?
  • Beispiele für Runden, Abschneiden, Trimmen, Fehler etc.
  • Was verstehen sie unter Gültigkeitsbereich einer Variable (oder einer Konstante)?
  • Wie werden unterschiedliche Gültigkeitsbereiche für Variablen definiert? (Beispiele)
  • Kennen sie alle nummerischen und logischen Datentypen?
  • Korrekte Deklarierung, Initialisierung und Anwendung von Variablen mit allen nummerischen und logischen Datentypen.
  • Für Powershell-Lernende: Wie wird die "explizite Datentypendeklaration" in PowerShell eingeschaltet, um versehentliche Typenkonversion zu vermeiden?
  • Ist die Aufgabenstellung Niveau-4-gerecht?
  • Wozu sind String Datentypen zu verwenden, wozu nicht?
  • Korrekte Deklarierung, Initialisierung und Anwendung von String-Variablen.
  • Wurden Standard-Funktionen zur String-Manipulation verwendet?
  • Werden die verwendeten Variablen (für im Script verwendete Daten) im Programm zentral deklariert und der Verwendungszweck kommentiert? (Variablenliste / Datenliste)

1.3 Handlungsziel «I»: Ablaufstruktur umsetzen & Quellcode ausarbeiten

Niveau I1 / Hz3.1+4.1+4.4 / Note -0.25 Niveau I2 / Hz3.2+4.2+4.4 / Note 4.0 Niveau I3 / Hz4 / Note +0.25 Niveau I4 / Hz4 / Note +0.25
Auftrag/Tandembewertung
Einfache interaktive Ein/Ausgabe. Einzelne Kontrollstrukturen kombiniert mit den benötigten Daten für die Bedingungen können programmiert werden. Mathematische Operationen (+ - x / % ++ -- += -= *= /= %=) können programmiert werden.
Auftrag/Tandembewertung
Einfache interaktive Ein/Ausgabe. Verschachtelte Kontrollstrukturen können programmiert werden. Zur Steuerung der Kontrollstrukturen werden Datenwerte eingesetzt (Bedingungen, Laufvariablen).
Produkt/Tandembewertung
Die realisierten Programme verfügen über eine robuste interaktive Ein- / Ausgabe und einen strukturierten Aufbau (EVA-Prinzip). Sie weisen erklärende Kommentare (Inline) zu den wichtigsten Programmelementen auf (Header, Codeabschnitte) auf.
Produkt/Tandembewertung
Die realisierten Programme setzen Standardfunktionen zur Bearbeitung von verschiedenen Datentypen ein.
Die Formatierung des Codes entspricht praxistauglichen Guidelines.
ADVANCED: Die Programme verwenden Funktionen zur Verarbeitung unterschiedlicher Datentypen und Strukturen. Header-Dateien sind implementiert. Format und Stil des Codes entsprechen professionellen Codierungs-Richtlinien.
Die folgenden Belege sind als einfache Programme realisiert:
  • Alle Kontrollstrukturen aus S1 (Entscheidungen) und S2 (Wiederholungen) sind jeweils im Programm umgesetzt.
  • Durch geeignete Bedingungen und Datenwerten sind die Kontrollstrukturen steuerbar.
  • Wie werden die Mathematischen Grundoperationen (ADD, SUB, MUL, DIV, MOD, INC, DEC) syntaktisch korrekt programmiert?
  • Die Berechnungen sind mittels Variablenwerte umgesetzt!
Die folgende Belege sind als einfache Programme realisiert:
  • Die Beispiele mit verschachtelten Kontrollstrukturen sind jeweils im Programm umgesetzt.
  • Durch geeignete Bedingungen, Datenwerte und Laufvariablen sind die Kontrollstrukturen steuerbar.
  • Sind die Programmzeilen gemäss Kontrollstruktur richtig eingerückt?
  • Sind mind. zwei Programme gemäss S3 und D3 umgesetzt, sauber strukturiert (EVA) und kommentiert?
  • Sind die Programme mit einem Kommentar-Header versehen?
  • Werden die verwendeten Variablen (für im Script verwendete Daten) im Programm zentral deklariert und deren Verwendungszweck kommentiert? (Variablenliste / Datenliste)
  • Sind alle Programmabschnitte mit einem Kommentar übertitelt und spezielle Programmzeilen speziell kommentiert?
  • Beschreibt der Kommentar das WARUM (nicht das WIE und WAS, welches schon aus dem Programmcode zu lesen ist)?
  • Sind die Aufgabenstellungen Niveau-4-gerecht? (Eingabe von verschiedenen Daten, Umsetzung einer sinnvollen Logik mit verschachtelten Strukturen, Ausgabe von verarbeiteten Daten)
  • Hat es eine Niveau-Steigerung oder unterschiedliche Schwerpunkte bei den Aufgabenstellungen?
  • Sind die Aufgabenstellungen mit den andern Kompetenzfeldern D4 und T4 kombiniert?
  • Ist die zentrale Logik der Aufgabenstellungen in einem Struktogramm (S4) abgebildet?
  • Sind die praxistauglichen Guidelines angewendet (Kommentar, Einrücken, Formatierung des Codes)?
  • Sind zu den verwendeten Datentypen Standartfunktionen eingesetzt worden (Variation innerhalb der Aufgaben)?

1.4 Handlungsziel «T»: Debuggen & Testen

Niveau T1 / Hz4.4+5.3+6.1 / Note -0.25 Niveau T2 / Hz6.2 / Note 4.0 Niveau T3 / Hz5.1 / Note +0.25 Niveau T4 / Hz5.2 / Note +0.25
Auftrag/Tandembewertung
Ein Debugger kann zur Einzelschrittabarbeitung und zur Variablenüberwachung eingesetzt werden. Breakpoints können sinnvoll gesetzt werden. (z.B. in Iteration)
eTest/Einzelbewertung in Lektion 25
Fehler- und Warnmeldungen werden richtig interpretiert. (bei Übersetzung und Ausführung)
Auftrag, erteilt via Office365-Forms/Tandembewertung in Lektion 29
Das erstellte Testprotokoll verfügt über klar formulierte Eingaben und erwartete Resultate. Das Protokoll ist von einem Tester korrekt durchgeführt und die Testergebnisse sind kommentiert. (Testergebnisse, Mängel, Abnahme)
Produkt/Tandembewertung
Die ausgeführten Testprotokolle sind mittels genügend Testfälle in Testgruppen strukturiert. (Abdeckung Eingangs- und Ausgangsdata)
  • Welche Entwicklungsumgebung (IDE) habe ich zum Programmieren gewählt?
    Bedienung? Einstellungen? Stärken? Schwächen?
  • Wie unterstützt die IDE das Debugging? Haltepunkte? Einzelschrittausführung?
  • Wie werden die Variableninhalte im Haltemodus angezeigt?
  • Eine einfache Schleifenstruktur kann mit dem Debugger auf ihre richtige Ausführung untersucht werden! (Anfangs- bis Abbruchbedingung)
  • Was ist der Unterschied zwischen Syntax- Semantik- und Laufzeitfehler?
  • Wie werden die Fehler in der IDE angezeigt? (Syntax-, Laufzeitfehler)
  • Welche Hinweise geben die Fehlermeldungen zur Fehlerbehebung? (Syntax-, Laufzeitfehler)
  • Blackboxtest vs. Whiteboxtest / Formelle vs. informelle Tests / Debugging vs. Abnahmetests
  • Welche Bestandteile weist ein Testprotokoll auf?
  • Wie ist ein Testfall (Spalten) aufgebaut?
  • Wurde das Protokoll von einer (unabhängigen) Drittperson ausgeführt?
  • Wurde das Testergebnis (Erfolgreich / Mängel) klar dokumentiert?
  • Welche Angaben / Ergebnisse sind nötig, um einen Testabschluss korrekt auszuführen (Sign off)?
  • Sind mind. zwei Aufgabenstellungen mittels eines Testprotokolls auf deren Qualität getestet?
  • Ist die Aufgabenstellung mit den andern Kompetenzfeldern S4, D4 und I4 kombiniert?
  • Wozu bildet man Testgruppen in einem Testprotokoll?
  • Ist die Abdeckung (geeignete Feinmaschigkeit) der Eingaben und der möglichen Ausgaben genügend?
  • Sind die Angaben (Setup / nötige Eingaben / erwartete Ausgaben) der Testfälle konkret angegeben?

Teil 2: Konkrete und verbindliche Vorgaben für die Kompetenznachweise

2.1 Kompetenznachweis Handlungsziel "S": ‹Strukturen suchen und dokumentieren mit Struktogramm›

2.1.1 Niveau S1 und S2 - Dies ist ein eTest

  • Dieser eTest wird gemeinsam nach der 12 Unterrichtslektion durchgeführt
  • Ausschliesslich in der TBZ-Office365-Organisation angemeldet
  • Webbrowser: Edge, IE oder Firefox
  • Betrugsversuch = Kein Kompetenznachweis
  • Funktionsfähiger Notebook (Akku-Laufzeit)
  • Einzelarbeit
  • Testdauer: 25 Minuten
  • 18 Testfragen zu je 1 Punkt / S1 bestanden ab 9 Punkte / S1 und S2 bestanden ab 14 Punkte
  • Hier geht es zum Test S1/S2

2.1.2 Niveau S3 - Dies ist ein Auftrag

  • Erstellen Sie ein korrektes Struktogramm mit der SW Structorizer.
  • Sie sind in der Lage, das Struktogramm anschliessend dem Dozenten zu erklären.
  • Wählen Sie eine der beiden Varianten A oder B. (Siehe Bild oben)
  • Variante A: Es soll ein dreidimensionales Feld entsprechend eingefärbt werden.
  • Variante B: Der Computer würfelt eine Zahl zwischen 1 und 100, die der User anschliessend erraten soll. Jeder Tipp wird mit der Meldung "Zahl ist grösser" ode "Zahl ist kleiner" quittiert. Nach 10 erfolglosen Rateversuche kann der User entscheiden, ob er ein neues Spiel wünscht.

2.1.3 Niveau S4 - Dies ist ein Produkt

Formulieren Sie einen eigenen Auftrag (Angaben im Kompetenzraster beachten). Erstellen Sie das korrekte Struktogramm mit der SW Structorizer. Präsentieren sie Ihre Lösung dem Dozenten.

2.2 Kompetenznachweis Handlungsziel "D": ‹Datentypen anwenden und dokumentieren›

2.2.1 Niveau D1 und D2 - Dies ist ein eTest

  • Dieser eTest wird gemeinsam nach der 16 Unterrichtslektion durchgeführt
  • Dieser eTest prüft die Kompetenzen D1 Und D2.
  • Sie sind ausschliesslich in der TBZ-Office365-Organisation angemeldet
  • Sie benutzen den Webbrowser: Edge, IE oder Firefox
  • Betrugsversuch = Kein Kompetenznachweis
  • Sie haben einen funktionsfähigen Notebook mit genügender Akku-Laufzeit
  • Einzelarbeit
  • Testdauer: 15 Minuten
  • 10 Testfragen zu je 1 Punkt / D1 bestanden ab 6 Punkte / D1 und D2 bestanden ab 8 Punkte
  • Hier geht es zum Test D1/D2

2.2.2 Niveau D3 - Dies ist ein Auftrag

  • Anwenden der Programmiersprache: Verwenden Sie Variablen mit geeigneten Datentypen. Deklarieren und initialisieren Sie alle Variablen. Erstellen Sie eine fehlerresistente Benutzereingabe. (Keine Laufzeitfehler!)
  • Mit dem Programm sollen drei verschiedene Konsumartikel erfasst werden: 8-stellige Artikelnummer, Bezeichnung max. 50 Zeichen, Lagerhaltig [Y/N], Preis in CHF, Ablaufdatum dd-mm-yyyy.
  • Nachdem die Artikel erfasst worden sind, sollen sie der Reihe nach am Bildschirm ausgegeben werden.
  • ADVANCED für Schulklassen, die bereits Programmiererfahrung mitbringen, wie z.B. "Noser Young Professionals": Fassen Sie die Artikeldaten in einem Datensatz / Record / struct zusammen. Die Datensätze müssen nicht dynamisch verwaltet werden. Gehen Sie von max. 10 zu erfassenden Artikel aus.

2.2.3 Niveau D4 - Dies ist ein Produkt

Formulieren Sie einen eigenen Auftrag (Angaben im Kompetenzraster beachten). Erstellen Sie das entsprechende Programm inkl. Structorizer-Struktogramm. Präsentieren sie Ihre Lösung dem Dozenten. (Portfolio ist auf aktuellem Stand!)

2.3 Kompetenznachweis Handlungsziel "I": ‹Ablaufstruktur umsetzen & Quellcode ausarbeiten›

2.3.1 Niveau I1 - Dies ist ein Auftrag

Anwenden der Programmiersprache: Entwickeln Sie mit einem Struktogramm (SW=Structorizer) zuerst die Kontrollstruktur. Verwendnen Sie beim anschliessenden Programmieren geeignete Datentypen.

  • Auftrag:
  • Erstellen Sie einen einfachen Rechner mit den folgenden mathematischen Grundoperationen: + , - , * , / , % (% ist die Module oder Restwertfunktion)
  • Die Benutzereingabe soll nach UPN (Umgekehrte polnische Notation, wie sie bei HP-Taschenrechner Verwendung findet/fand) erfolgen: 1. Zahl , 2. Zahl, Operand
  • Nachdem das Resultat am Bildschirm erschienen ist, hat der User die Wahl, mit dem Buchstaben "X" (für Exit) das Programm zu verlassen oder mit einer weiteren Zahl und Operand die Rechnung fortzusetzen.
  • Die Berechnungen sollen mit doppelter Genauigkeit durchgeführt werden.
  • Die Resultatsausgabe soll mathematisch gerundet auf vier Nachkommastellen angezeigt werden.
  • Lauzeitfehler wie z.B die Division durch Null sollen abgefangen und entsprechend signalisiert werden.

2.3.2 Niveau I2 - Dies ist ein Auftrag

Anwenden der Programmiersprache: Entwickeln Sie mit einem Struktogramm (SW=Structorizer) eine verschachtelte Kontrollstruktur, die Sie mit geeigneten Abfragen, Bedingungen und Laufvariablen steuern. Wählen Sie eine der drei Auftragsvarianten A, B oder C:

  • Auftragsvariante A:
  • Erstellen Sie das Programm "SinusBerechnen" anhand des Struktogramms im obigen Bild, Variante A
  • Der Sinuswert eines bestimmten Winkels lässt sich mit einer Reihenentwicklung näherungsweise berechnen. Umso mehr Durchgänge ausgeführt werden, desto präziser wird das Resultat. (Siehe Formel)
  • Die Reihenentwicklung verlangt eine Winkeleingabe im Bogenmass (360º entsprechen 2π)
  • Die Winkeleingabe soll für den User im Gradmass (0º bis 360º) erfolgen.
  • Nach der Resultatsausgabe soll eine Abfrage mit Weiter [Y/N] eine weitere Berechnung ermöglichen.
  • Auftragsvariante B:
  • Erstellen Sie das Programm "Zahlen sortieren" anhand des Struktogramms im obigen Bild, Variante B.
  • Geben Sie die Zahlenreihe in aufsteigender und absteigender Reihenfolge an.
  • Nach erfolgter Sortierung soll der User mit Weiter [Y/N] gefragt werden, ob er den Vorgang mit anderen Zahlen wiederholen will.
  • Auftragsvariante C:
  • Erstellen Sie das Programm "KleinsterGemeinsamesVielfach" anhand des Struktogramms im obigen Bild, Variante C.
  • Mit Modulo ist die Restwertfunktion gemeint.
  • Nach erfolgter Resultatsausgabe soll der User mit Weiter [Y/N] gefragt werden, ob er eine weitere Berechnung wünscht.

2.3.3 Niveau I3 und I4 - Dies ist ein Produkt

Formulieren Sie jeweils einen eigenen Auftrag (Angaben und Anforderungen im Kompetenzraster beachten!). Erstellen Sie das entsprechende Struktogramm mit Structorizer und das Programm in Ihrer Programmiersprache. Präsentieren Sie Ihre Lösung dem Dozenten. (Portfolio ist auf aktuellem Stand!)

2.4 Kompetenznachweis Handlungsziel "T": ‹Debuggen & Testen›

2.4.1 Niveau T1 - Dies ist ein Auftrag

Als Basis dient Ihnen der Programmierungsauftrag aus Handlungsziel «I», Niveau «I2» Variante A,B oder C. Das Programm muss mindestens eine Iteration aufweisen, in der mehrere Variablen berechnet werden. Die Kompetenz ist dann nachgewiesen, wenn Sie dem Dozenten folgende Handlungen "Live" vorführen können:

  • Starten des Debuggers
  • Setzen eines geeigneten Breakpoints innerhalb einer Iteration
  • Auslesen der Variablen beim Breakpoint
  • Programmablauf in Einzelschritten

2.4.2 Niveau T2 - Dies ist ein eTest

  • Dieser eTest wird gemeinsam nach der 24 Unterrichtslektion durchgeführt
  • Dieser eTest prüft die Kompetenz T2.
  • Sie sind ausschliesslich in der TBZ-Office365-Organisation angemeldet
  • Sie benutzen den Webbrowser: Edge, IE oder Firefox
  • Betrugsversuch = Kein Kompetenznachweis
  • Sie haben einen funktionsfähigen Notebook mit genügender Akku-Laufzeit
  • Einzelarbeit
  • Testdauer: 15 Minuten
  • 12 Testfragen zu je 1 Punkt / T2 bestanden ab 8 Punkten
  • Hier geht es zum Test T2

2.4.3 Niveau T3 - Dies ist ein Auftrag

  • Dieser Projektauftrag wird gemeinsam nach der 28 Unterrichtslektion durchgeführt
  • Dieser Auftrag prüft die Kompetenz T3.
  • Um den Projektauftrag einzusehen, sind Sie in der TBZ-Office365-Organisation angemeldet
  • Sie benutzen den Webbrowser: Edge, IE oder Firefox
  • Betrugsversuch/Plagiat = Kein Kompetenznachweis
  • Sie haben einen funktionsfähigen Notebook mit genügender Akku-Laufzeit
  • Teamarbeit und Tandembewertung
  • Testdauer: max. 1 Lektion
  • Ihr Testprotokoll wird anschliessend mit dem Dozenten besprochen und bewertet
  • Hier geht es zum Projektauftrag T3

2.4.4 Niveau T4 - Dies ist ein Produkt

Als Basis kann Ihnen z.B. der Programmierungsauftrag aus Handlungsziel «I», Niveau «I2» dienen. Das Programm muss mindestens eine Iteration aufweisen, in der mehrere Variablen berechnet werden. (Angaben und Anforderungen im Kompetenzraster beachten!)

  • Erstellen Sie eine Testvorschrift mit einer geeigneten Anzahl reproduzierbarer Testfälle
  • Lassen Sie Ihr Produkt durch einen unabhängigen Tester gemäss Ihrer Testvorschrift durchprüfen. Der Tester erstellt ein Testprotokoll inklusive Testergebnisbericht (Lieferung akzeptiert/nicht akzeptiert, Was muss zwingend nachgebessert und was kann auf einen nächsten Release aufgeschoben werden?) 

Die Kompetenz ist dann nachgewiesen, wenn Sie dem Dozenten die verlangten Dokumente vorlegen und kurz erklären können. (ePortfolio ist aktuell!)